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Das sagen andere

Offensichtlich hat sich das Bild der Region mit ihrer Landschaft im Laufe der Jahrhunderte gewandelt. In Zitaten:

Küttners Reisebeschreibung, 1797:

"Ich war gewiss nicht vorbereitet, eine schöne Natur zu finden, aber ich dachte nicht, daß das Land gar so elend wäre. Mich dünkt, das ist der schlechteste Strich von einem solchen Umfange, der mir jemals vorgekommen. Der Boden dieses Geländes ist eine ungeheure Sandwüste, die von Natur entweder ganz nackt ist oder Heidekraut oder dürre, stechende Halme hervorbringt."

Hermann Löns (1866-1914), 1897:

"Nichts erinnert den Stadtmüden, Ruhehungrigen an den Trubel der Backsteinwüste, hier kann man seine Nerven vergessen und die unruhige Hast im Denken und Handeln, zu der das Großstadtleben den Kultursklaven zwingt."

Walthemath, 1914:

"Wer die Lüneburger Heide vor 20 bis 30 Jahren durchwandert hat und sie jetzt wieder durchquert, der vermag sie nicht wiederzuerkennen. Wo früher die kümmerliche Heide war mit ihren Heidschnuckenherden, mit der Armut ihrer Bewohner, wo selbst auf urbarem Land nur kärglich das Korn und der Buchweizen wuchs, wo noch die überaus alte Brandkultur geübt wurde, da freut sich das Auge an üppig gedeihenden Feldern mit mannshohem Roggen, mit Kleebau und Wiesen, auf denen prächtiges Rindvieh grast. Der Buchweizen ist fast ganz verschwunden. Die zahlreichen kleinen Bäche, deren Naß früher nutzlos abfloss, sind für Rieselwiesen dienstbar gemacht worden."

Lüneburger Heide GmbH, Homepage, 2016:

"Zu jeder Jahreszeit liefert die Natur in der Lüneburger Heide ein besonderes Schauspiel. Tolle Sonnenaufgänge im Frühling, die Wollgrasblüte im Mai, die Heideblüte im Sommer, der Nebel über den Mooren im Herbst, oder die dunkelgrünen Wacholder in der Schneeheide im Winter. Die Lüneburger Heide ist immer eine Reise wert."